PROMILLE • ABBAU • FAHRTÜCHTIGKEIT
Ein Promillewert ist mehr als eine Zahl: Er hängt von Menge, Körpergewicht, Geschlecht und Zeit ab. Wer das versteht, trifft bessere Entscheidungen – vor allem, bevor man ans Steuer denkt.
Eine einfache Schätzung nach der Widmark-Formel. Sie ersetzt keine amtliche Messung und keine ärztliche Beratung – sie hilft nur beim Einordnen.
Für eine ausführliche Berechnung mit Getränken, Zeiten und Abbau, nutzen Sie den vollständigen Rechner auf Promillerechneronlne.
40 Gramm reiner Alkohol bei 80 Kilogramm Körpergewicht und einem Faktor von 0,7: 40 geteilt durch (80 mal 0,7) ergibt etwa 0,71 Promille. Nach zwei Stunden Abbau mit 0,15 Promille pro Stunde bleiben rund 0,41 Promille übrig. Das zeigt, warum „nur ein bisschen“ schnell mehr ist, als man denkt – und warum man nach einer Feier am nächsten Morgen noch nicht automatisch nüchtern ist.
Wer unsicher ist, lässt das Auto stehen. Das ist immer die sicherste Rechnung.
Etwa 0,1 bis 0,2 Promille pro Stunde. Der Abbau lässt sich nicht beschleunigen – weder durch Kaffee noch durch Schlaf allein, solange noch Alkohol im Blut ist.
Nicht unbedingt. Wer abends viel trinkt, kann morgens noch einen messbaren Promillewert haben. Rechnen Sie die Stunden ehrlich mit.
Nein. Eine Schätzung hilft beim Einordnen, ersetzt aber keine Atem- oder Blutalkoholmessung und keine rechtliche Beratung.
Für Fahranfänger und unter 21-Jährige gilt 0,0 Promille, sonst 0,5 Promille als Grenze – mit Ausnahmen und Folgen schon darunter. Im Zweifel: nicht fahren.
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